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Stellungnahme der UBI
zum Bürgerinformationsabend Mobilfunk


Liebe Ickinger,

vor über 10 Jahren beschäftigte sich die Gemeinde Icking bereits sehr intensiv mit dem Thema Mobilfunk bzw. mit den Sendemasten auf dem Gemeindegebiet. Die Telekommunikationsunternehmen wollten (und sollten politisch) eine flächendeckende Versorgung anbieten.

Viele Bürger und auch die Gemeinde wünschten einen größtmöglichen Schutz vor bzw. eine möglichst geringe Belastung durch die Strahlung.

Es wurden in der Folge sogenannte Konzentrationsflächen ausgewiesen. Ziel ist, Mobilfunksender, auf deren Genehmigung die Telekommunikationsunternehmen einen gesetzlichen Anspruch haben, dort anzusiedeln, wo bei guter Mobilfunkversorgung die geringste Strahlenbelastung in den Wohngebieten vorliegt. Andere Standorte, die strahlenschutztechnisch deutlich ungünstiger sind, sollten auf diese Weise verhindert werden und vorhandene Anlagen sollten mit der Zeit auf diese optimierten Flächen umgesiedelt werden.

Angesichts des nun angekündigten Bauantrages für einen Mobilfunkmast auf der ausgewiesenen Konzentrationsfläche am Sportplatz war es wichtig sich mit Hilfe unserer beratenden Experten darüber klar zu werden, ob unsere Annahmen zu den Konzentrationsflächen und dem gemeindlichen Mobilfunkkonzept noch gelten oder ob sie aufgrund der neuen Mobilfunkgeneration 5G einer Anpassung bedürfen, um auch weiterhin den bestmöglichen Strahlenschutz in den Wohngebieten zu erreichen.

Aufgrund der eingehenden Ausführungen unserer Berater und ausgewiesenen Experten auf dem Bürgerinformationsabend der Gemeinde am 13.11.2019 ist deutlich geworden:

Auch bei einer Bestückung des geplanten Mastes mit 5G Technologie werden wir auf lange Sicht deutlich geringere Strahlungswerte in den Wohngebieten erzielen, als wir es seit vielen Jahren mit den derzeitigen Standorten haben. Die 5G Technologie auf diesem Mast wird sich in der Strahlungsfrequenz auch nicht unterscheiden. Es wird uns auf diesem Weg gelingen die deutlich geringeren Grenzwerte, die in anderen Ländern gelten, einzuhalten.

Der Versuch einer Hemmung, Verhinderung oder Verzögerung dieses Bauantrags wird nach dem deutlichen Rat des die Gemeinde beratenden Rechtsanwalts zum einen nicht funktionieren, da die Baugenehmigung gleichwohl erteilt würde. Zum anderen liefe die Gemeinde Gefahr, ihre positive Gestaltungsmöglichkeit im Sinne der optimierten Standortwahl zu verlieren. Die Folge wäre möglicherweise ein Mast an strahlungstechnisch wesentlich ungünstigerer Stelle.

Ickinger, die ihre Unterschrift unter dem Bürgerbegehren angesichts dieser Umstände zurücknehmen möchten, können dies in der Gemeinde bei Frau Härtig (Büro im 1. Stock) oder durch einfache Mail mit entsprechendem Hinweis an Margit Menrad (margit.menrad@icking.de) tun.

Aufgabe der Gemeinde ist es vielmehr den bisher eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, um so die Strahlenbelastung im Gemeindegebiet soweit wie technisch und rechtlich möglich zu minimieren.

Nicht der gesamte Außenbereich der Gemeinde ist durch den bereits bestehenden Teilflächennutzungsplan beplant und optimiert. Bei weiteren Masten außerhalb des Teilflächennutzungsplans wird die Gemeinde wieder das bereits erprobte Verfahren  durchlaufen müssen: Im Auftrag der Gemeinde muss der jeweilige Standort darauf untersucht werden, ob er im Sinne der Strahlungsminimierung die bestmögliche Variante darstellt, oder ob wir das Telekommunikationsunternehmen auf einen anderen, verträglicheren Standort verweisen.

Richtig und wichtig ist aber auch:

  1. Es ist nicht verständlich, warum Deutschland immer noch gesetzliche Grenzwerte für die Strahlungsbelastung hat, die um ein Vielfaches höher sind als in anderen Ländern.
  2. Der Bauleitplanung der Gemeinde müsste mehr Raum gegeben werden. Die Genehmigungsfreistellung kleiner Anlagen in Wohngebieten nimmt den Gemeinden die Möglichkeit im Sinne ihrer Bürger Vorsorge zu betreiben.
  3. Der Gedanke der Strahlungsminimierung müsste mehr Gewicht bekommen:
    • kabelgebundene Technik muss zwingend vor funkgestützter stehen
    • kein Ausbau und Strahlung ohne tatsächliche Anwendung
    • kein Mehrfachausbau durch verschiedene Anbieter anstatt zwingender Roamingvereinbarungen.

Wir unterstützen diese politisch richtigen Ansätze!

Die Gemeinde muss aber ihren Weg zum bestmöglichen Schutz ihrer Bürger innerhalb der jetzt geltenden Rechtslage finden. Dass wir hier auf dem richtigen Weg sind, hat uns Bürgern und Gemeinderäten die Informationsveranstaltung  gezeigt.

Daneben ist es wichtig, sich über die Vorsorge bezüglich der Strahlungsquellen im häuslichen Umfeld klar zu werden. Hier empfiehlt es sich, das eigene Verhalten und die eigenen Geräte durchzuchecken.

Der Berater der Gemeinde, Herr Ulrich, gibt auf seiner Website (https://www.funktechanalyse.de/info-faq/haeufige-fragen-faq/funk-in-der-wohnung/) Tipps zu Strahlungsquellen im häuslichen Umfeld.

Die Breitbandinitiative Icking gibt auf ihrer Website (https://www.breitband-icking.de/) einen Hinweis, wie man die „homespot“ Funktion (öffentliches WLAN vom privaten Router) abstellen kann.

 

Herzliche Grüße
Georg Linsinger
im Namen des UBI Vorstands

 

 

So schalten Sie den Vodafone Hotspot aus

Strahlung minimieren

Unsere Fritz!Box Kabelrouter von Vodafone werden als öffentlicher WLAN-Hotspot verwendet. Der Service nennt sich „Homespot“ und wird oft automatisch freigeschaltet. Der Service kann jederzeit im Kundenportal deaktiviert und wieder aktiviert werden.

1. Auf die website www.vodafone.de gehen.
2. Bei „mein Vodafone“ einloggen
3. „Einstellungen“ wählen
4. „Interneteinstellungen“ wählen
5. „Homespot einstellen“ anklicken
6. Die folgende Frage mit „nein“ beantworten und speichern

Die Anleitung wird in Kürze auch auf der Website der Breitbandinitiative zu finden sein:
https://www.breitband-icking.de

Viele Grüße
Verena Reithmann

 

 

Verhinderungstaktik wird nicht aufgehen


Mobilfunkexperten raten der Gemeinde, mit dem Betreiber zu verhandeln.

 

Seit bekannt geworden ist, dass Vodafone einen neuen Mobilfunkmasten in Icking errichten möchte, wird über das Thema 5G hitzig diskutiert. Am Mittwochabend hatte die Gemeinde zu einem Bürgerinformationsabend mit dem Titel “Mobilfunkmast beim Sportplatz” eingeladen….Lesen Sie hier den Artikel von Leonora Mitreuter im Isar-Loisachboten vom 15. Nov. 2019

 

 

5G in Icking?


Informationsveranstaltung im Rathaus Icking am 13.11.2019

 

Liebe Ickinger,

vor ein paar Jahren beschäftigte sich die Gemeinde Icking sehr intensiv mit dem Thema Mobilfunk, bzw. mit den Sendemasten auf dem Gemeindegebiet. Die Telekommunikationsunternehmen wollten (und sollten politisch) eine flächendeckende Versorgung anbieten. Viele Bürger und auch die Gemeinde wünschten einen größtmöglichen Schutz vor bzw. eine möglichst geringe Belastung durch die Mikrowellenstrahlung. Es wurden sogenannte Konzentrationsflächen ausgewiesen. Ziel war, Mobilfunksender, auf deren Genehmigung die Telekommunikationsunternehmen einen gesetzlichen Anspruch haben, dort anzusiedeln, wo bei guter Mobilfunkversorgung die geringste Strahlenbelastung in den Wohngebieten vorliegt. Andere Standorte im Außenbereich, die strahlenschutztechnisch deutlich ungünstiger sind, sollten auf diese Weise verhindert werden. Vorhandene Anlagen sollten mit der Zeit möglichst auf diese optimierten Flächen umgesiedelt werden.

Nun kommt die nächste Mobilfunk-Generation, 5G. Ob gesundheitliche Risiken durch diese Technologie ausgeschlossen werden können, ist wissenschaftlich noch nicht belegt.
Beim Glasfaserausbau haben wir darum gekämpft, dass Icking eine technische Vorreiterrolle spielt, gerade auch um die Breitbandversorgung kabelgebunden und nicht funkgestützt sicherzustellen. Hauptanwendungen für die 5G-Technologie sind industrielle Anwendungen und autonomes Fahren. Beides sieht die UBI derzeit als nicht für Icking notwendig an. Deshalb sollte Icking unseres Erachtens für diese Technologie keine entsprechende fördernde Vorreiterrolle wie beim flächendeckenden Glasfaserausbau einnehmen, sondern lieber Erfahrungswerte und wissenschaftliche Erkenntnisse abwarten. Dafür werden wir uns einsetzen. Aber kann bei so einer Technologie ein fundiertes und ausgewogenes Risiko-Nutzen Verhältnis, bei derzeit sehr unklares Risiko bei wenig bis kein Nutzen von 5G bei uns auf dem Land, überhaupt entstehen?

Außerdem möchten wir uns als UBI insbesondere auch auf der Informationsveranstaltung im Rathaus Icking am 13.11.2019 ein Bild machen, ob unsere Annahmen zu den Konzentrationsflächen und dem gemeindlichen Mobilfunkkonzept noch gelten oder einer Anpassung bedürfen, um auch weiterhin den bestmöglichen Strahlenschutz in den Wohngebieten zu erreichen?

Die UBI-Bürgermeisterkandidatin Verena Reithmann

Verena Reithmann (52) ist am Ammersee groß geworden und wohnt seit 25 Jahren mit ihrer Familie im Ortsteil Dorfen. Als selbständige Rechtsanwältin arbeitet sie für juristische Fachverlage. Ihre drei Töchter sind inzwischen erwachsen.

„In der intensiven Familienzeit mit drei heranwachsenden Kindern habe ich mich gefragt, welchen Beitrag ich für Icking leisten kann. Deshalb war ich 9 Jahre im Elternbeirat der Grundschule, habe in dieser Zeit den Förderverein gegründet und war in der Aufbauphase 8 Jahre dessen Vorsitzende.“ Danach schlossen sich 10 Jahre Elternbeiratsarbeit im Gymnasium an.

Bereits 2001 hatte Hubert Guggenmos sie eingeladen, bei der Unabhängigen Bürgerliste mitzuarbeiten.

„Ich habe schnell erkannt: Ich bin begeistert davon, für unsere Gemeinde gute Entscheidungen zu finden. Mir ist wichtig, dass diese Entscheidungen den einzigartigen Charakter der Ortsteile bewahren. Gleichzeitig müssen diese Entscheidungen Icking auch fit für die Zukunft machen. Die politische Unabhängigkeit, die unsere Gruppierung prägt, ist für diesen Ansatz ideal.“

Verena Reithmann ist seit der Vereinsgründung der UBI Vorstandsmitglied und seit 2014 Teil des Gemeinderates. Sie vertritt die UBI im Bauausschuss und im Ausschuss Familie, Grundschule und Soziale Einrichtungen.

„Als Juristin profitiere ich bei meiner Arbeit für die Gemeinde stark von meinem beruflichen Handwerkszeug. Die Bandbreite der Themen und Aufgaben in der Verwaltung ist eine spannende Herausforderung: Vom Trinkwasser bis zum Glasfaseranschluss, von den Fragen der Kinderbetreuung bis zum Älterwerden ist das Aufgabenspektrum überaus vielseitig.“

Die UBI hat in den letzten 15 Jahren mit den „UBI-Dorfgesprächen“ und dem Treffen „UBI um 8“ eigene Formate entwickelt, um mit den Ickinger Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. „In unserem Ort sollte jeder gehört werden, deshalb sind mir diese Gesprächsrunden besonders wichtig. Falls es Hemmungen gibt, sich an die Bürgermeisterin oder den Gemeinderat zu wenden, möchte ich diese gerne abbauen.“

Neben ihrer politischen Arbeit engagierte sich Verena Reithmann 13 Jahre lang beim Fahrservice für die Seniorinnen und Senioren zum Mittagstisch. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, organisiert sie seit 4 Jahren das Ferienprogramm der Gemeinde für die Ickinger Schülerinnen und Schüler.

„Die Kandidatur für das Amt der Bürgermeisterin ist für mich eine weitere Entwicklung meines Engagements für Icking. Das Schöne daran: Ich muss hier nicht bei null anfangen. Seit über 15 Jahren bringe ich mich mit viel Freude und Leidenschaft in der Gemeinde ein.“

Mitgliederversammlung

Vorstand und Mitgliederversammlung schlagen Verena Reithmann als Bürgermeisterkandidatin der UBI vor
Der bisherige Vorstand der UBI wurde wiedergewählt

Der Vorstand der Unabhängige Bürgerliste Icking (UBI) hat auf der Mitgliederversammlung am 16.10.2019 seinen Mitgliedern vorgeschlagen, Frau Verena Reithmann in einer Aufstellungsversammlung als Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Icking zu nominieren.

Die Mitgliederversammlung hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, dem Vorschlag des Vorstands zu folgen. Bei der Aufstellungsversammlung am 21.11.2019 wird die UBI ihre Kandidatenliste für den Gemeinderat abschließend festlegen.
Um ihre Schwerpunkte in der Gemeindepolitik für die kommenden Jahre zu formulieren, wird die Unabhängige Bürgerliste Icking wie gewohnt in Workshops mit allen Mitgliedern gemeinsam ein Programm erarbeiten. Ziel ist es, an das Erreichte der Vergangenheit anzuknüpfen, neue Ziele zu stecken und Prioritäten herauszuarbeiten.

Alle Kandidaten und das Programm der UBI werden nach der Aufstellungsversammlung vorgestellt.
Auf der Mitgliederversammlung wurde auch der bisherige Vorstand, bestehend aus Dr. Georg Linsinger (Vorsitzender), Claudia Roederstein und Stefan Schneider (Stellvertreter), Verena Reithmann (Schriftführer) und Angelika Ertl (Kassier) für die Dauer von 3 Jahren wiedergewählt. Außerdem haben sich 8 neue Mitglieder aus verschiedenen Ortsteilen und allen Altersgruppen der Mitgliederversammlung vorgestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Georg Linsinger

Wofür wir stehen

 

Die Unabhängige Bürgerliste Icking e. V. ist eine engagierte Ickinger Wählergruppierung, die aus Mitgliedern mit vielfältigen Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebensbereichen besteht. Mit unserem Einsatz für Icking bewahren und respektieren wir die gewachsenen Strukturen.

Unser Ziel ist es, die Zukunft unserer Gemeinde gemeinsam mit Ihnen zu gestalten, damit ein solidarisches Zusammenspiel aus Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat entsteht. Offen zu sein für die Anliegen unserer Mitbürger, dabei engagierte Ickinger in Entwicklungen einzubinden, ist für uns eine Grundüberzeugung.
Wir denken gerne quer, kreativ und bunt – suchen dabei immer realisierbare Lösungen. Die daraus resultierenden Konzepte müssen sich als langfristig sinnvoll und tragfähig für Icking erweisen.

Dabei arbeiten wir gerne mit unseren Nachbargemeinden zusammen und pflegen einen regelmäßigen Austausch.

 

Aktuelles

 

Bekenntnis zur Artenvielfalt

Um wilde Blumen und Insekten zu erhalten, hat die Gemeinde Icking beschlossen, in Zukunft auf Pestizide zu verzichten. Lesen Sie hier den Artikel von Konstantin Kaip in der Süddeutschen Zeitung vom 4. April 2018:...

Icking ohne Glyphosat

Icking übernimmt Vorreiterrolle im Landkreis. Lesen Sie hierzu den Artikel von Claudia Koestler in der SZ vom 20. Februar 2018: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/icking-uebernimmt-vorreiterrolle-glyphosat-ist-tabu-1.3875289