Kandidaten für den Gemeinderat 2020

1. Verena Reithmann- unsere Bürgermeisterkandidatin

Kommunalpolitik ist meine Leidenschaft – deswegen bin ich in Icking seit bald 20 Jahren aktiv dabei. Damit sich Icking mit seinen Ortsteilen bestmöglich entwickeln kann, ringe ich im Gemeinderat mit meinen Ratskolleginnen und -kollegen um gute Entscheidungen und die richtige Prioritätensetzung. Die Dinge entwickeln sich fort, wir treiben sie voran und gestalten mit.  Doch ich will mehr. Als Bürgermeisterin möchte ich Projekte vorantreiben und dabei Ziele und Zeitpläne im Blick behalten. Ein toller Job, wie ich finde.

Als Juristin bringe ich wichtige Basiskompetenzen für diese Position mit: Ich kann mich schnell in komplexe Sachverhalte einarbeiten, Verwaltungsrecht ist für mich kein Buch mit sieben Siegeln und im Umgang mit den unterschiedlichsten Personen kann ich zuhören und treffe ich den richtigen Ton. Die Themen und Akteure, die Icking beschäftigen, sind mir aus meiner langjährigen Arbeit im Gemeinderat, in den Ausschüssen und als UBI-Vorständin vertraut.

Als Bürgermeisterin kann ich auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen und stehe für eine zuverlässige und bürgernahe Arbeit in der Gemeinde.

Wie viele junge Familien heute, kam ich 1995 zusammen mit meinem Mann in die Gemeinde Icking, um hier den Lebensmittelpunkt für unsere Familie zu finden. Mein Mann stammt aus Wolfratshausen und ging in Icking zur Schule. Ich wurde 1967 in München geboren und habe den Großteil meiner Kindheit und Jugend am Ammersee verbracht. Nach meinem Abitur studierte ich Jura in München. Seit 1994 bin ich selbständige Rechtsanwältin und arbeite heute vor allem für juristische Fachverlage.

Unsere mittlerweile erwachsenen drei Töchter sind hier geboren. Während dieser Familienzeit habe ich mich in den Kindergärten und besonders für die Schulen am Ort engagiert. Den Förderverein der Grundschule gründete ich 2002 und leitete ihn acht erfolgreiche Jahre. In dieser Zeit bat mich die Bürgermeisterin beim Konzept für das Haus des Kindes mitzuarbeiten. Im Gymnasium war ich zehn Jahre lang im Elternbeirat und habe in dieser Zeit viel beim Landkreis für den Ausbau der Schule erreicht.  Ferner engagierte ich mich als „Notfallmutter“ und organisierte über zehn Jahre lang den „Fahrdienst“ für das Seniorenmittagessen der Gemeinde. Seit vier Jahren kümmere ich mich in Icking um das landkreisweite Ferienprogramm für Schulkinder in den Sommerferien.

In dieser Zeit habe ich mit vielen Menschen in der Gemeinde gesprochen und weiß um die Probleme und Sorgen sehr unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Ich konnte in diesen Jahren meines breiten gesellschaftlichen Engagements viel Erfahrung und Wissen sammeln – daraus kann ich heute schöpfen.

Eine Vielfalt an Aufgaben wird in den nächsten Jahren die Gemeinde beschäftigen. In diesem Programm finden Sie die wichtigsten Themen. Als Bürgermeisterin von Icking möchte ich mit dem künftigen Gemeinderat, den Mitarbeitern der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde einen ambitionierten und kreativen Plan erarbeiten, wie wir unsere Ziele erreichen und trotzdem Spielraum für die Vereine, Kultur und Gemeinschaft haben, die das Leben in der Gemeinde wertvoll machen.

Der direkte Austausch mit meinen Mitbürgern ist mir wichtig. Ich stehe gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung. Schreiben Sie mir unter reithmann@ubi-ev.de oder rufen Sie mich an unter 08171/2384946.

 

2. Dr. Georg Linsinger

„Diese Gegend hat mich kaputt gemacht, und ich bleibe so lange, bis man ihr das anmerkt.“  – So hintersinnig und leidenschaftsvoll beschrieb einmal der Ambacher Schriftsteller und Regisseur Herbert Achternbusch das Verhältnis zu seiner Wahlheimat.

Sehr treffend – und passend zu meinem politischen Engagement seit 20 Jahren. Ohne politische Wurzeln, Politik als Ickinger für Icking. Einige Lösungen habe ich initiiert und habe auch Mehrheiten dafür gefunden. So züchtet die Gemeinde seit etwa 15 Jahren „Effektive Mikroorganismen“. Sie werden unserem Kanal zugegeben. So können Geruchsbelästigung und Schäden umweltbewusst reduziert werden. Andere Gemeinden setzten Nitrat oder Eisenionen zu, was ökologisch sehr bedenklich ist. Oder unser Glasfasernetz. Im Herbst 2013 gründete ich die „Breitbandinitiative Icking“. Heute ist unser Ickinger Glasfasernetz fast fertig und es gehört uns Ickingern. (siehe auch breitband-icking.de)

Als Gemeinderat würde ich gerne so weitermachen. Als Biologe und Unternehmer: lösungsorientiert, mit Neugier und Pragmatismus an neue Fragestellungen herangehen. Ich möchte mich auch in den nächsten Jahren für meine Heimat einsetzen, für unsere Gemeinde und unsere Gemeinschaft.
Mein nächstes Ziel heißt: “300 für Icking”. Außerdem brauchen wir neue, kluge Mobilitätskonzepte (wie organisierte Mitfahrgelegenheiten) und ich werde mich weiterhin unabhängig und pragmatisch für den Umweltschutz einsetzen.“

3. Claudia Roederstein

Seit über 20 Jahren setze ich mich leidenschaftlich auf unterschiedlichsten Ebenen für Icking ein. Ich bin dankbar hier zu leben und habe tiefe Wurzeln geschlagen.
Icking mit seiner Geschichte, seinen Menschen, seiner kulturellen Vielfalt und seinen aktuellen Herausforderungen treibt mich an.

Meine prägendsten und intensivsten Begegnungen hatte ich mit unserer bunt gemischten Ickinger-Miteinander-Gruppe, als Organisatorin der 1200-Jahr-Feierlichkeiten, des Familienfestes und des Adventsfensterlns sowie als Familienreferentin der Gemeinde. Seit 2008 vertrete ich die UBI im Gemeinderat.

In Zukunft möchte ich mich besonders einsetzen für die Themen Bürgernähe und Mitsprachemöglichkeiten für Jung und Alt in jeglicher Form, für die Unterstützung unserer Ehrenamtlichen und die Einführung eines Kulturetats. Sehr am Herzen liegt mir auch eine Reduzierung des Plastikmülls.

Alle Themen möchte ich gerne gemeinsam mit ALLEN anpacken, dafür Lösungen erarbeiten und auch bei unterschiedlichen Meinungen respektvoll miteinander umgehen.

 

4. Stefan Schneider

Als Vater von zwei Jungs, in Wolfratshausen geboren und selbst schon in Icking zur Schule gegangen, setze ich mich dafür ein, dass Icking auch für die nächste Generation eine lebens- und liebenswerte Heimat bleibt. Dem Siedlungsdruck standzuhalten, ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Natur- und Umwelt sowie der Erhalt der Unabhängigkeit unserer Gemeinde im Bereich der Daseinsversorgung und – vorsorge sind mir dabei besonders wichtig.

Mit mir wird es definitiv keinen erhöhten Hebesatz für die Grundsteuer „C“ für baureife Grundstücke in Icking „zur Mobilisierung der Bebauung“, wie vom Bundesgesetzgeber in der Ende 2019 beschlossenen Grundsteuer-Reform vorgesehen, geben.

Ich werde mich für unser Projekt „300 für Icking“ engagieren, damit mindestens 300 neue Photovoltaik-Anlagen auf Ickings Dächern entstehen und wir ALLE zur Energiewende beitragen.

Ich bin davon überzeugt, dass es bei der Bewältigung der Herausforderungen Ickings in den nächsten Jahren weniger auf Ideologien und Programme der, landes- und bundesweit agierenden Parteien ankommt, sondern sich die anstehenden Aufgaben am besten durch Unabhängige, Bürgernahe und Intelligente Gemeindepolitik  meistern lassen.

Hierfür steht die UBI erfolgreich seit Jahrzehnten und gerne leiste ich im Gemeinderat meinen Beitrag dazu.

5. Johannes Voit

Als ich vor 10 Jahren nach Icking zog, war mir nicht klar, wie viel jeder einzelne in einer Gemeinde bzw. Gemeinschaft wie Icking bewegen kann. Gerade durch meine spätere Tätigkeit als Leiter des technischen Bauamtes in Berg am Starnberger See habe ich einen sehr guten Einblick in das Geschehen einer Gemeindeverwaltung bekommen. Meine Erfahrungen und mein Wissen möchte ich der Gemeinschaft in Icking zurückgeben, da es unterm Strich unser aller Steuergelder sind, die wirtschaftlich eingesetzt werden sollen.

Als Familienvater, selbständiger Bauingenieur und Energieberater liegen mir die Einrichtungen für Kinder am Herzen, aber auch die Unterhaltsinvestitionen in Nachhaltigkeit und Energieeinsparung, die wir heute tätigen müssen, damit morgen keine unüberwindbaren Investitionsstaus auf der nächsten Generation lasten.

6. Dagmar Fritz

Ich liebe meine Heimat und Icking ist meine Heimat. Hier bin ich geboren, zur Schule gegangen und hier kenne ich die Menschen. Zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern lebe ich hier sehr gerne. Deshalb möchte ich meine Energie und mein Engagement für diese Gemeinde einsetzen.

Eine solide Infrastruktur, nachhaltige Energiegewinnung und Naturschutz schließen sich meiner Meinung nach nicht aus, sondern sollten sich bestmöglich ergänzen. Gute Infrastruktur muss in einer funktionierenden Gemeinde eine Selbstverständlichkeit sein – gleichzeitig darf der Haushalt dabei dauerhaft nicht überstrapaziert werden. Deshalb finde ich es wichtig, hier konsequent nachzuhalten und wichtige Projekte entschlossen anzugehen.

Unsere Gesellschaft wird älter und neue Fragestellungen ergeben sich daraus: Wie kann die Gemeinde Senioren in Icking mit Rat und Tat unterstützen? Diese Problematik möchte ich im Gemeinderat aufgreifen und gerne bei der Umsetzung mitarbeiten.
Kultur ist bunt und bereichernd – jedoch gibt es sie nicht zum Nulltarif. Deshalb bin ich für einen Kulturetat in der Gemeinde, um Angebote vor Ort aktiv zu unterstützen.

7. Sepp Mock

Ich bin verheiratet, habe vier Kinder und wohne seit 62 Jahren in Dorfen. 24 Jahre bin ich nun Gemeinderatsmitglied und die letzten 12 Jahre im Bauausschuss. Meine berufliche Tätigkeit als selbstständiger Elektromeister umfasst das Gemeindegebiet Icking und Umgebung.

Ökologisch angepasster Energieverbrauch, Energieeinsparung oder die Eigenproduktion (Photovoltaik, Blockheizkraftwerk, oder auch Solarthermie) sind für mich auch weiterhin Voraussetzungen und Bausteine für die Planungen in unserer Gemeinde. Gerade bei anstehenden Bautätigkeiten kann ich der Gemeinde mit Rat zum zielgerichteten Gelingen behilflich sein.

Eines der wertvollsten Güter im Gemeindebesitz, das Lebensmittel Wasser, ist für mich besonders schützenswert. Dazu gehört natürlich die ganze Kette vom Brunnen über die Hochbehälter in den Leitungen zum Menschen. Und zurück zum Kreislauf.

Große Achtung habe ich unseren Vereinen gegenüber. Sie bereichern unsere Gemeinsamkeiten. Gerne bin ich bereit, sie bei der Nachwuchsförderung und Ausbildung ihrer Jugendleiter weiterhin verstärkt zu fördern.

Da ich viel in der Gemeinde unterwegs bin, wird mir immer wieder bewusst, in welchem Paradies wir hier leben dürfen. Das sollte auch unseren Kindern und Enkeln erhalten werden.

8. und 9. Laura Pauli und Florian Eimer

Laura: „(fast)immer gut gelaunt, motiviert und offen für Veränderungen bin ich immer bereit für eine gute Diskussion. Wenn ich für eine Idee brenne, dann kann ich schon mal sehr hartnäckig sein, lasse mich aber auch gerne von anderen Vorschlägen und Meinungen überzeugen. 
Mein Lieblingstier ist der Fischotter – außerdem mag ich die Farbe grün“

Flo: „Ich bin traditionsbewusst, aktiv und engagiert im Vereinsleben, pragmatisch und diskussionsfreudig. Ich vertrete meine Meinung – gerne auch mal resolut – bin aber stets bereit auf andere Ideen einzugehen. Als leidgeplagter Löwenfan ist mein Lieblingstier die Hauskatze und ich mag die Farbe blau.“

Dafür stehen wir:
Gemeinsam können wir schon jetzt auf eine lange „Karriere“ in Icking zurückblicken. Einheimische Familie, Kindergartenbesuch, Schulbesuch, Abitur, Mitgliedschaft in den verschiedenen Ortsvereinen. All das hat uns schon jetzt einen tiefen Einblick in so manche Struktur, Problematik und auch Erfolgsgeschichten der Gemeinde gegeben. Mit unserer Kandidatur für den Gemeinderat wollen wir die Chance nutzen schon als junge Bürger aktiv mitgestalten zu können.
Dabei legen wir beide viel Wert auf Erhaltung von Tradition und gleichzeitig Offenheit für Innovation. Unser Icking soll sich zeitgemäß weiterentwickeln und dabei dennoch genauso lebenswert bleiben wie es ist – für alle Generationen. Junge Ickinger sollen die Chance bekommen hier wohnen zu bleiben und Familien zu gründen. Für unsere älteren Mitbürger wünschen wir uns ein breites Angebot für mehr gemeindliche Unterstützung im Alltag. Auch Erhalt und Unterstützung der Ortsvereine sowie der freiwilligen Feuerwehren liegen uns beiden sehr am Herzen, da wir selbst erleben wie diese die Gemeinschaft und das Ortsbild entscheidend mitprägen.
Auch im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sehen wir die Gemeinde sowie jeden Einzelnen in der Pflicht. Dabei wollen wir langfristig auf nachhaltige und umweltschonende Energiequellen setzen – im privaten wie auch im öffentlich-gemeindlichen Raum.

10. Stefanie Werneburg, 43, Dorfen

10. Stefanie Werneburg, 43, Dorfen

Rechtsanwältin

11. Florian Bähr, 54, Attenhausen

11. Florian Bähr, 54, Attenhausen

Filmproduzent

12. Dr. Maximilian Kinkeldey, 52, Attenhausen

12. Dr. Maximilian Kinkeldey, 52, Attenhausen

Rechtsanwalt für gewerblichen Rechtsschutz, ehem. Gemeinderatsmitglied

13. Andrea Voit, 38, Icking

13. Andrea Voit, 38, Icking

Pressesprecherin TU München, Biologin, Elternbeirat Ickolino

14. Bernd Kohlbauer, 69, Icking

14. Bernd Kohlbauer, 69, Icking

Fachanwalt für Steuerrecht, ehem. Gemeinderatsmitglied

15. Dr. Max Hildenbrand, 59, Icking

15. Dr. Max Hildenbrand, 59, Icking

Tierarzt

16. Dr. Birgit Scheit, 62, Icking

16. Dr. Birgit Scheit, 62, Icking

Zahnärztin

17. Carsten Schroeder, 43, Attenhausen

17. Carsten Schroeder, 43, Attenhausen

Leitender Angestellter, Arboristiker, Freiwillige Feuerwehr Dorfen, Ersatzkandidat

18. Heidi Pleyl, 63, Walchstadt

18. Heidi Pleyl, 63, Walchstadt

Versicherungskauffrau, Ersatzkandidatin